Immer neue Ziele entdecken

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Kur-Apotheke Wolter als „Familienfreundliches Unternehmen“ ausgezeichnet

Bad Berleburg, 28. Februar 2019. Familienfreundlichkeit – die Kur-Apotheke Wolter in Bad Berleburg lebt das. Es ist ein Erfolgsfaktor für alle. Apotheker Karsten Wolter weiß das nicht erst seit heute, und seit Dienstag hat er es Schwarz auf Weiß: Landrat Andreas Müller zeichnete die Kur-Apotheke Wolter als „Familienfreundliches Unternehmen“ aus. Dabei unterstreicht das Zertifikat das, was in der Apotheke bereits seit Jahren täglich gelebte Praxis ist. „Familie hat bei uns seit jeher einen hohen Stellenwert“, sagt Karsten Wolter. „Die Anforderungen an unsere Mitarbeiter bilden das gleiche ab, was wir täglich bei unseren Kunden erleben: Das Spektrum reicht vom Säugling bis zum Senior.“

 

Flexible und innovative Prozesse

Ob sich die Kur-Apotheke um das Prädikat „Familienfreundliches Unternehmen“ bewerben sollte, stand schnell fest. Die Frage lautet zunächst nur: Wie? Aber schon mit der ersten Idee war der Prozess in Gang gesetzt worden. „Da haben wir erstmal gesehen, was wir schon alles haben“, berichtet Karsten Wolter. Betriebliche Rente, Krankenzusatzversicherung, Zuschüsse zu Kinderbetreuungskosten und vieles mehr – der Apotheker legt großen Wert auf die soziale Absicherung seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ebenso auf Innovationen: Via App und auch mit Langfristarbeitszeitkonten organisieren die Beschäftigten eine unkomplizierte Arbeitszeitverteilung. Diese Werkzeuge ermöglichen es, auch auf unvorhersehbare Anforderungen des täglichen Lebens flexibel zu reagieren. „Es zeigt sich immer wieder, dass wir von den kleinen Widrigkeiten nicht überrascht werden, sondern diese Situationen beherrschen.“

 

Stabiles Konstrukt

Die 39 Kollegen der Kur-Apotheke blicken stolz auf insgesamt 69 Kinder und 15 Enkelkinder. Mit Blick auf alle Generationen kann Familie natürlich viel mehr sein: Nicht nur Eltern mit kleinen Kindern, sondern auch Großeltern, die ihre Enkel betreuen, und Menschen mit pflegebedürftigen Angehörigen, also vor allem Mitarbeiter jenseits der 40, profitieren von der Unterstützung seitens des Arbeitgebers. So hat der Betrieb an mehreren Stellschrauben gleichzeitig gedreht, um das Profil seines Markenzeichens „Familienfreundlich“ zu schärfen.

 

Beste Balance

„Aktuell kann ich mir keinen besseren Arbeitsplatz wünschen“, sagt Sarah Lindner-Miss, Qualitätsbeauftragte der Kur-Apotheke. Die zweifache Mutter freut sich über die Möglichkeiten, die ihr ein Homeoffice-Platz bietet. „Ich finde hier die besten Voraussetzungen, um Beruf und Familie zu vereinbaren, ohne dass eines von beiden darunter leidet.“ Im Ergebnis könne man so motiviert, konzentriert und effektiv arbeiten. „Eine ausgeglichene Balance zwischen Beruf und Familienleben macht alle zufrieden.“

 

Gutes Betriebsklima

Während der Aspekt „Familienfreundlich“ vor wenigen Jahren vor allem in Sonntagsreden zu finden war, hat sich die Kur-Apotheke an die richtungsweisende Umsetzung gemacht. Der Erfolg gibt dem Unternehmen recht: Zum einen geht der strukturelle Wandel der Arbeitswelt in einem guten Betriebsklima leichter vonstatten, zum anderen gibt sich durch die Identifikation der Mitarbeiter mit ihrem Unternehmen eine positive Außenwirkung: „Familienfreundliches Unternehmen“ ist ein Prädikat, das letztlich der Kundschaft zugute kommt.

 

Feierliche Übergabe

Die Kur-Apotheke Wolter ist das zweite Wittgensteiner Unternehmen mit dem Zertifikat „Familienfreundliches Unternehmen“. Begleitet wurde das gesamte Verfahren vom Kompetenzzentrum Frau & Beruf Siegen-Wittgenstein/Olpe, kurz: Competentia, das mit Mitteln des Landes NRW und des europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert wird und für den Zertifizierungsprozess zuständig ist.

 

Neue Ziele

Am Dienstag überreichte Andreas Müller, Landrat des Kreises Siegen-Wittgenstein, die Auszeichnung an Karsten Wolter, der gemeinsam mit einigen Kolleginnen und dem Berleburger Bürgermeister Bernd Fuhrmann bei der feierlichen Übergabe im Olper Kreishaus zu Gast war. Sechs Unternehmen aus den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Olpe erhielten die Auszeichnung zum ersten Mal, acht Unternehmen haben ihre Zertifikate aus 2017 erfolgreich bestätigt. Allen gemeinsam ist „ein hohes Engagement, um ihren Beschäftigten die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben zu erleichtern“, unterstrich Landrat Müller. Umso vielseitiger zeigen sich dagegen die Unterstützungsangebote für die Mitarbeiter. „Es gibt nicht nur einen Königsweg, sondern viele Wege“, erklärt Karsten Wolter. In diesem Sinne will die Kur-Apotheke ihren Weg als „Familienfreundliches Unternehmen“ weiter fortsetzen. „Denn wir haben durch den Prozess auch neue Ziele für uns entdeckt.“

Das Team der Kur-Apotheke um Karsten Wolter freut sich über die Zertifizierung als „Familienfreundliches Unternehmen“.

Foto: Kur-Apotheke Wolter