E-Bikes sind unsportlich? Stimmt nicht!

E-Bikes sind unsportlich? Stimmt nicht!

Beim moderaten E-Bike fahren verbrennt der Körper durchschnittlich 300 Kalorien pro Stunde, im Vergleich zum normalen Rad sind das nur 100 Kalorien weniger. Außerdem fahren gerade nicht ganz so fitte Hobbysportler mit dem Elektrobike nachgewiesenermaßen öfter und länger – mit einer durchaus hohen Intensität. Selbst im Training für fittere Radfahrer kann das E-Bike Vorteile bringen.

Egal, ob mit dem Mountainbike oder E-Bike wenige Bewegungsformen tun dem gesamten Organismus so gut wie das regelmäßige Strampeln auf dem Fahrrad. Die Effekte sind wissenschaftlich belegt: Radfahren trainiert Herz und Lunge, stärkt das Immunsystem und sorgt für einen stabilen Hormonhaushalt. Die Lunge erhöht durch das Radfahren ebenfalls Ihre Leistung. Sie kann mehr Sauerstoff aufnehmen, den Treibstoff für einen leistungsfähigen Körper und wachen Geist. Konzentrations- und Leistungsfähigkeit werden somit gesteigert.

Radeln stärkt die Abwehrkräfte und die Knochensubstanz. Die Abwehrzellen des Immunsystem werden durch wiederholtes Strampeln zahlreicher und stärker. In Kombination mit ausreichendem Schlaf und gezielten Ruhepausen sowie einer ausgewogenen Ernährung wird man fitter – und die körpereigene Schutztruppe kommt in Bestform.

E-Bikes sind momentan bei vielen Menschen im Trend in puncto Tretmühle. Mit akkubetriebenem Motor bieten sie elektrische Unterstützung bis 25 km/h. Hier ist festzustellen, dass bei den meisten Nutzern die Häufigkeit des Radelns zunimmt und auch die Radtouren einen größeren Streckenumfang einnehmen. Forschungen haben ergeben, dass bereits geringe Anstrengung positive Auswirkungen auf den Organismus haben. Und neueste wissenschaftliche Erkenntnisse belegen auch, dass sich bei über 80 % der E-Bike Nutzer aktiv bewegen wollen und vergleichsweise kräftig strampeln. Bequem dahin cruisen kann man natürlich auch, aber da die Unterstützungsleistung des Motors vom eigenen Treten beeinflusst wird, fährt man in der Regel nicht im Schneckentempo dahin.

Dies ist natürlich eine ganz persönliche Entscheidung – ob mit oder ohne Hilfsmotor zu biken.

Empfohlen wird in jedem Fall mit einem Kopfschutz zu fahren. Denn der Fahrradhelm kann Leben retten.

Einen Sichtschutz (Bike Brille) mit einem breiten Visier fungiert wie eine Windschutzscheibe. Sie beugt Augenproblemen durch Zugluft vor und dient zugleich als Schutz vor Insekten und kleinen Steinchen. Auch ein UV Schutz für die Haut ist wichtig. Lassen Sie sich hierzu im Fachhandel beraten.

 

Quelle: Auszug aus Ihrer Apotheke „My life“ 07 2020